Informationen der Erzeugerringe, die an der Datenbank teilnehmen
Diesen Bereich nutzen die Erzeugerringe für Nachrichten aus ihren Organisationen.
BRS News
Die Verbändeallianz aus BVLH, BVWS, BRS, DBV, DRV, ISN und VDF fordert weiterhin die Vermeidung drohender Bürokratie und begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware. Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch Regelungen, die dem Ziel des Bürokratieabbaus entgegenstehen. Kritisch sehen die Verbände vor allem die geplanten Vorgaben zum staatlichen Logo, Registrierung und Überwachung, die aus Sicht der Wirtschaft zusätzlichen Aufwand verursachen und somit einen Bürokratiezuwachs bedeuten, ohne einen Mehrwert für Tierwohl oder Verbraucherinformation zu bringen. Die Verbändeallianz spricht sich daher für eine klare Deklarationspflicht mit einheitlichen, verpflichtenden Begriffen aus und lehnt ein zusätzliches staatliches Logo ab. Verantwortung und Kontrolle sollten – wie bei anderen Kennzeichnungspflichten – beim Inverkehrbringer liegen, gestützt auf bewährte privatwirtschaftliche Kontrollsysteme. Die Kennzeichnungspflicht sollte auch in der Außer-Haus-Verpflegung sehr effizient erfolgen, indem beispielsweise Rückverfolgungsanforderungen praxistauglich und bürokratiearm ausgestaltet werden.
AgE - Das Europäische Parlament hat die Europäische Kommission aufgefordert, die Tierhaltung in der EU gezielt zu stärken. In einer am Donnerstag, dem 30. April, verabschiedeten Entschließung drängen die Abgeordneten darauf, die heimischen Tierhalter stärker zu unterstützen, sie vor Konkurrenz durch Importe aus Drittstaaten zu schützen und eine Verlagerung der Produktion ins außereuropäische Ausland zu verhindern. Das Parlament begründet die Entschließung damit, dass die Tierhaltung für Wirtschaft, Ernährungssicherung und Umweltschutz von zentraler Bedeutung ist, gleichzeitig jedoch zunehmendem ökonomischen, ökologischen und sozialen Druck ausgesetzt ist. Um einen weiteren Rückgang der Tierzahlen in Europa zu verhindern, müsse agrarpolitisch gegengesteuert werden.
AgE - Angesichts der aus vielen Mitgliedstaaten vorgetragenen Kritik an Kappung und Degression bei den Direktzahlungen hat EU-Agrarkommissar Christophe Hansen Gesprächsbereitschaft signalisiert. Beim Agrarrat in Luxemburg kündigte er an, eine Ausnahme für Junglandwirte prüfen zu wollen. "Wir werden sehen, wie dieses Ziel gemeinsam mit den vorgeschlagenen sechs Prozent der Ausgaben für Junglandwirte erreicht werden kann", sagte Hansen am Montag, dem 27. April.
AgE - Die Nutztierhaltung wird auch in Zukunft von großer Bedeutung für die Tiergesundheitsbranche in Deutschland sein. Dies betonte die Geschäftsführerin des Bundesverbandes für Tiergesundheit (BfT), Dr. Sabine Schüller, in einem Interview mit AGRA Europe. Zwar ist der Umsatzanteil des Nutztiersegments seit 2011 zurückgegangen, während der Bereich der Kleintiere bei einem insgesamt wachsenden Markt kontinuierlich wichtiger geworden ist. Im Jahr 2025 wurden vom Gesamtumsatz von fast 1,1 Mrd. Euro aber immer noch rund 39 % in der Landwirtschaft erzielt, ebenso viel wie im Jahr zuvor.
Der Einsendeschluss für den Women in Ag Award 2026 ist der 10. Juli 2026. Der Preis wird von der DLG gemeinsam mit dem Women in Ag Magazine auf der EuroTier 2026 in Hannover verliehen.